Der Stadtteil Hamburg - Alsterdorf

Hier erhalten Sie nach und nach Informationen über Alsterdorf als Stadtteil, ein wenig Geschichte und sonst so. ...mein
lieber Schwan ! Interessant wird für Sie auch sicherlich unsere Reihe "Die Strassen von Alsterdorf" sein, weil Sie hier einen geschichtlichen Streifzug durch unsere Stadt und unseren Stadtteil erleben (die Zusammenstellung dauert jedoch etwas länger).

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Hamburg - Alsterdorf

Fläche:
3,061 km²
Einwohner:
12 379

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HAMBURG.regional Stadtteil-Profile 2002

 HAMBURG.regional Stadtteil-Profile 2002

     



 

Stadtteil Alsterdorf

 

 

Stadtteil

Bezirk
Hamburg-Nord

Hamburg

Bevölkerung

 

 

 

Bevölkerung (2001)

12 379

276 326

1 710 932

Unter 18-Jährige

1 692

33 853

275 190

in % der Bevölkerung

13,7

12,3

16,1

65-Jährige und Ältere

2 459

48 844

294 991

in % der Bevölkerung

19,9

17,7

17,2

Deutsche

10 874

238 397

1 442 166

Ausländerinnen und Ausländer

1 505

37 929

268 766

in % der Bevölkerung

12,2

13,7

15,7

Haushalte (1999)

6 508

170 049

910 304

Personen je Haushalt

1,8

1,6

1,9

Einpersonenhaushalte in % der Haushalte

54,4

57,3

47,9

Haushalte mit Kindern in % der Haushalte

15,3

13,6

18,9

Fläche in km²

3,1

57,5

755,2

Einwohnerinnen und Einwohner je km² (2001)

4 044

4 808

2 265

Wohnen 

 

 

 

Wohngebäude (2001)

1 770

29 370

227 297

Wohnungen

6 235

163 315

863 574

Durchschnittliche Wohnungsgröße in m²

74,2

64,7

71,1

Wohnfläche je Einwohner/in in m²

37,4

38,2

35,9

Sozialwohnungen (2001)

809

10 766

151 615

in % der Wohnungen insgesamt

13,0

6,6

17,6

darunter mit Bindungsauslauf bis 2006

 

 

 

in % der Sozialwohnungen

8,9

17,0

24,0

Immobilienpreise (2002) in Euro für

 

 

 

Ein- und Zweifamilienhäuser je m²

2 500 - 3 000

2 000 - 2 250

2 000 - 2 250

Eigentumswohnungen je m²

2 000 - 2 250

2 000 - 2 250

1 750 - 2 000

Bürgerschaftswahl 2001

 

 

 

Wahlbeteiligung in %

73,2

71,1

71,0

Anteil an den gültigen Stimmen in %

 

 

 

SPD

36,7*)

39,1

36,5

CDU

28,8*)

24,9

26,2

Schill

16,0*)

15,9

19,4

GRÜNE/GAL

9,3*)

10,6

8,6

FDP

6,3*)

5,4

5,1

 

 

 

 

       

*) ohne Briefwahl
 

 



 

Stadtteil Alsterdorf

 

 

Stadtteil

Bezirk
Hamburg-Nord

Hamburg

Sozialstruktur

 

 

 

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (2001)

3 778

105 475

585 228

in % der 15- bis unter 65-Jährigen

44,3

53,1

49,4

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen

1 937

53 197

277 946

in % der 15- bis unter 65-jährigen Frauen

44,9

52,9

47,2

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Männer

1 841

52 278

307 282

in % der 15- bis unter 65-jährigen Männer

43,7

53,2

51,5

Arbeitslose (März 2002)

363

12 104

77 148

in % der 15- bis unter 65-Jährigen

4,3

6,1

6,5

Jüngere Arbeitslose

41

1 228

8 836

in % der 15- bis unter 25-Jährigen

3,3

4,5

4,9

Ältere Arbeitslose

65

1 946

11 958

in % der 55- bis unter 65-Jährigen

3,8

5,8

5,4

Sozialhilfeempfänger/innen (2001)

519

13 756

117 431

in % der Bevölkerung

4,2

5,0

6,9

Einkünfte je Steuerpflichtigen in Euro (1995)

42 155

33 477

33 530

Infrastruktur

 

 

 

Kindergärten**) (2002)

7

144

976

Grundschulen (2001)

2

34

262

Weiterführende Schulen (2001)

3

28

219

Handwerksbetriebe (2001)

63

1 516

9 508

Niedergelassene Ärzte (2001)

22

645

3 351

Apotheken (2001)

4

95

460

Verkehr

 

 

 

Private PKW (Januar 2002)

4 555

100 226

635 068

je 1000 der Bevölkerung

368

363

371

Straßenverkehrsunfälle (2001)

124

1 937

11 382

mit Personenschaden

111

1 636

9 410

mit schwerwiegendem Sachschaden

13

301

1 972

Kriminalität (2001)

 

 

 

Straftaten insgesamt

1 100

37 871

318 528

je 1000 der Bevölkerung

89

137

186

Gewaltdelikte

33

1 129

9 554

je 1000 der Bevölkerung

3

4

6

Diebstahlsdelikte

673

22 967

153 944

je 1000 der Bevölkerung

54

83

90

 

 

 

 

       

**) Vorschulklassen und Kindergärten für Kinder im Alter von 3 Jahren bis Schuleintritt

Quelle: Statistisches Landesamt Hamburg


 


Zur Geschichte Alsterdorfs

Eine erste urkundliche Erwähnung gab es 1219 als Alsterthorpe, nach der Lage an der Alster.

Der Stadtteil war nicht mehr und nicht weniger als sein Name besagt, nämlich ein am Alsterfluß gelegenes Dorf. Etwa um 1200 wird dieses kleine, aus vier Vollhufen und einigen Brinksitzen bestehende Dorf erstmals erwähnt; nicht etwa weil ein Verkauf der Hufen oder Brinksitze erfolgte, sondern weil es sich einen Ruf als Holzstapelplatz erworben hatte. Während das an der Oberalster geschlagene Holz bis zum Reesendamm geflößt wurde, wurde ein Teil des Kleinholzes hier abgefangen, gestapelt und verkauft.

Nach Verhandlungen mit Dänemark (Alsterdorf war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts dänisch), wobei es darum ging, den Alsterfluß für Hamburg zu gewinnen, kam es erst am 20. Juni 1803 an das Johanniskloster. Das Kloster, bzw. Hamburg, gab dafür das in der Nähe von Quickborn gelegene Dorf Bilsen und den hamburgischen Teil von Hoisbüttel ab. Für Hamburg war dieser Tausch besonders wichtig, weil damit die letzte Gebietslücke am Alsterfluß geschlossen wurde, die zwischen Hamburg und Fuhlsbüttel noch bestand. Ab jetzt gehörten beide Alsterufer bis Fuhlsbüttel der Stadt.

Weit über die Grenzen der Stadt hinaus wurde Alsterdorf bekannt durch den Pastor Dr. Heinrich Matthias Sengelmann, der 1860 hier eine Kate erwarb und seine bereits 1850 in Moorfleet gegründete Arbeitsschule für Jungen nach hier verlagerte. Ursprünglich nur für sozial gefährdete Kinder gegründet, wurde die Einrichtung später ausgedehnt auf geistig und körperlich behinderte Kinder. 1880 wurden bereits in zehn Häusern mehr als 750 Kinder betreut. Als Pastor Sengelmann 1899 verstarb, war Alsterdorf mit seinen Alsterdorfer Anstalten (jetzt Evangelische Stiftung Alsterdorf) bereits weltweit bekannt und berühmt geworden.

Alsterdorf wurde 1913 Stadtteil der Hansestadt.

Quelle: Horst Beckershaus
Kabel-Verlag Hamburg

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